27 Juni 2010 ~ 0 Comments

Kinderlaufband

Die Zahl der übergewichtigen oder sogar fettleibigen Kinder nimmt in Deutschland jedes Jahr zu. Die Kleinen bewegen sich zu wenig, verbringen zu viel Zeit vor Fernseher und Computer und ernähren sich falsch – und die Eltern sind beruflich ausgelastet, sodass sie nicht immer kontrollieren können, was ihre Kinder essen. Eins können sie aber tun, um ihren Nachwuchs vor dem Übergewicht zu bewahren: Für richtiges Training sorgen, und zwar mit einem Kinderlaufband.

Das Kinderlaufband ist ein Trainingsgerät, dass speziell an die Bedürfnisse von Kindern angepasst ist. Die Sicherheit steht dabei im Vordergrund: Deswegen sind die meisten Kinderlaufbänder nicht motorbetrieben wie die Modelle aus dem Fitnessstudio, sondern werden allein vom Körpergewicht angetrieben. Dadurch kann dem Kind nichts passieren, auch wenn es kurz unbeaufsichtigt bleibt. Außerdem sind sie mit Vorrichtungen versehen, die dem Kind ermöglichen, sich festzuhalten. Der eingebaute Computer, der sich auch in Kinderlaufbändern befindet, zeigt dieselben Informationen an wie das Laufband im Fitnessstudio: Trainingszeit, Geschwindigkeit und die gelaufene Strecke können darüber von den Eltern nachvollzogen werden.

Laufbänder für Kinder eignen sich bereits für Kleinkinder, die darauf das Laufen lernen sollen. Sie können sich an den Haltevorrichtungen festhalten oder sich von den Eltern stützen lassen, während sie erste eigene Versuche unternehmen. Das Körpergewicht reicht schon bei Kleinkindern aus, um ein unmotorisiertes Laufband anzutreiben. Dadurch kann das Kind sein Tempo selbst bestimmen und sich ganz natürlich entwickeln. Wenn ein Kleinkind auf einem Kinderlaufband übt, sollte jedoch immer ein Erwachsener dabei sein – die Kinder brauchen bei den ersten Laufversuchen noch eine Stütze, die ihnen zeigt, wie es geht.

Kindergartenkinder sind in jungen Jahren oft noch unsicher, wenn es darum geht, alleine zu laufen. Alleine mit Freunden spielen lassen kann man sie bereits, doch es kann vorkommen, dass sie beim Laufen hinfallen. Das ist Teil der natürlichen Entwicklung eines Kindes. Je häufiger sie alleine laufen, desto sicherer werden sie auf den eigenen Beinen – bis sie im Vorschulalter schließlich sicher sind. Um sie sanft an diesen Punkt zu bringen, kann man ihnen das Training auf Kinderlaufbändern ermöglichen. Die meisten Kinder haben an Bewegung viel Freude, sodass man sie selten dazu überreden muss, aufs Laufband zu steigen. Die Eltern müssen nicht immer dabei sein, wenn das Kind trainiert, da im Kindergartenalter die Verletzungsgefahr sehr gering ist. Durch häufiges Laufen wird das Kind schnell sicher auf den eigenen Beinen und holt sich seltener als seine Altersgenossen aufgeschrammte Knie und Ellbogen.

Selbst für Grundschüler eignet sich das Training auf Kinderlaufbändern. Bereits in diesem Alter können Kinder von Übergewicht betroffen sein. Da Eltern häufig beide berufstätig sind und der zuhause gebliebene Teil wieder arbeiten geht, sobald die Kinder eingeschult sind, sind sie nachmittags oft alleine und können essen, was sie wollen. Dem drohenden Übergewicht kann man entgegenwirken, indem man das Kind dazu motiviert, aufs Laufband zu gehen. Dadurch entwickelt es sich gesund und erzielt im Sportunterricht gute Bewertungen.

Laufbänder für Kinder sind günstig, da sie nicht motorisiert sind und an Technik nur einen einfachen Computer enthalten. Dadurch sind sie auch für Familien erhältlich, wenn nur ein Elternteil arbeiten geht und das Geld knapp bemessen ist. Sie sind eine bezahlbare, effektive Methode, die gesunde Entwicklung des Kindes zu fördern, ihm eine Freizeitbeschäftigung zu geben und Übergewicht vorzubeugen.

Wo kann ich das Laufband erwerben?
Diese Laufband finden Sie in unserem Laufband Guide

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